Augenaerzte Gurtengasse

Informationen für Patienten


Wartezimmer

Informationen zur Konsultation

Allgemeines

Bitte mitbringen:

  • Krankenkassenkarte
  • Aktuelle Brillen
  • Brillenpass, wenn vorhanden
  • Medikamentenliste, wenn vorhanden
  • Allergiepass, wenn vorhanden

Idealerweise kommen Sie ungeschminkt, damit wir auch die Lidränder beurteilen können, was speziell bei entzündlichen Augenproblemen wichtig ist.

Falls eine Pupillenerweiterung für die Untersuchung notwendig ist, dürfen Sie danach ca. 3h nicht Auto fahren.

Für die Untersuchung müssen Sie die Kontaktlinsen entfernen. Je nach Untersuchung können Sie die Kontaktlinsen erst nach ca. 2h wieder einsetzen. Deshalb sollten Sie auch Ihre Brille mitbringen.

Wenn Sie als Kontaktlinsenträger ein neues Brillen-/Kontaktlinsenrezept benötigen, sollten Sie die Kontaktlinsen min. 6h vor der Konsultation nicht mehr tragen. Nur so ist gewährleistet, dass das neue Rezept auch wirklich stimmt.

Für Kontaktlinsenträger
Kontaktlinsenträger mit entzündeten/schmerzhaften Augen:

Kontaktlinse rausnehmen, nicht fortwerfen, nicht reinigen, nicht desinfizieren, sondern in Aufbewahrungsbehälter legen und mitbringen zur Augenarztkonsultation zur allfälligen mikrobiologischen Untersuchung. Bei einer Infektion der Hornhaut kann man die Bakterien aus der Kontaktlinse züchten.

Reservebrille

Bei Infektionen, Verletzungen oder stark allergisch reagierenden Augen sollte man die Kontaktlinsen nicht einsetzen. Darum ist es wichtig, dass man nebst den Kontaktlinsen auch noch eine Brille mit aktueller Korrektur besitzt.

Tragedauer

Zum Schutz der Augen sollten die Kontaktlinsen über Nacht entfernt werden.

Neues Brillen-/Kontaktlinsenrezept

Das Tragen der Kontaktlinsen kann die Form der Augen vorübergehend verändern. Darum sollten Sie für eine optimale Bestimmung der Brechkraft der Augen am Tag der Augenarztkonsultation die Kontaktlinsen nicht einsetzen. Nur so ist gewährleistet, dass das Brillen-/Kontaktlinsenrezept stimmt.


Notfälle

Erstmassnahmen bei Unfällen

Bei schweren Verätzungen (in chemischer Industrie, ungelöschter Kalk etc.)
Das Auge 10 Minuten spülen, dann erst zum Augenarzt und Praxis über kommenden Patienten informieren.

Bei mechanischen Verletzungen
Auge mit sauberem Tuch abdecken, unnötige Manipulationen vermeiden.

Alarmsymptome

Blitze, plötzliches Auftreten von schwarzen Punkten, (z.B.: Russ-Regen) oder Schatten
Die Netzhaut, d.h. die Schichten hinten im Augeninnern, die das Licht in elektrische Impulse für das Gehirn umwandeln, kann sich in bestimmten Situationen von den dahinterliegenden Schichten lösen, eine sog. Netzhautablösung.
Eine Kontrolle beim Augenarzt sollte noch am gleichen Tag erfolgen.


Empfohlene Vorsorgeuntersuchungen

Bei Diabetes

Diabetes kann das Auge schwer schädigen. Ausserdem kann von den diabetischen Veränderungen der Blutgefässe in den Augen (diabetische Retinopathie) auf Veränderungen der Blutgefässe im übrigen Körper geschlossen werden. Der Augenarzt kann den behandelnden Internisten oder Hausarzt bei Veränderungen warnen. Wenn noch keine diabetische Retinopathie vorliegt, sind bei insulinabhängigem Diabetes jährliche Augenarztkontrollen notwendig. Bei gut eingestelltem Diabetes, der mit Tabletten behandelt wird, genügen Kontrollen in der Regel alle 2 Jahre.

Glaukom-Screening

Unter dem Begriff Glaukom (grüner Star) werden Augenerkrankungen zusammengefasst, bei denen die Sehnervenzellen der Netzhaut absterben. Dies führt zu Schäden am Sehnervenkopf, zu Einschränkungen des Gesichtsfelds und im schlimmsten Fall zur Erblindung.

Wenn Betroffene die Krankheit bemerken, sind die Augenschäden meist schon weit fortgeschritten und nicht mehr rückgängig zu machen. Das Glaukom tritt mit steigendem Alter häufiger auf. Nicht immer zeigt sich ein erhöhter Augeninnendruck, er ist lediglich einer von mehreren Risikofaktoren für ein Glaukom.

Wir empfehlen eine augenärztliche Untersuchung ab 40 Jahren alle 3 Jahre, wenn keine Risikofaktoren vorhanden sind, ab 60 Jahren alle 2 Jahre. Bei Risikopatienten schon ab 30 Jahren. Dazu gehören Personen mit Glaukom in der Familie, tiefem Blutdruck, starker Kurzsichtigkeit, langfristiger Cortisontherapie und schwarzer Hautfarbe.

Wenn ein Glaukom diagnostiziert wurde, richten sich die Kontrollintervalle nach dem Schweregrad der Erkrankung.


Operationen

Lidoperationen

Die Operation der Schlupflider muss vom Patienten meist selbst bezahlt werden. Eine Anfrage betreffend Kostenübernahme sollte der Krankenkasse vor der Operation zugestellt werden. Die anderen Lidoperationen sind mehrheitlich kassenpflichtig.

Bei Lidveränderungen sind alte Fotos meist hilfreich. Bringen Sie diese bitte mit zur Untersuchung.


Wissenswertes